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#workingmum

Mama. Wifey. Hero.

Was habe ich dieses T-Shirt geliebt. Ach, was sage ich… Ich liebe es noch immer und trage es mit großem Stolz. Dennoch, und hieran hatte der Wiedereinstieg in den Job vor knapp 2 Monaten seinen maßgeblichen Anteil, trage ich es bewusster und vor allem mit mehr Bedacht.

Halst sich die heutige SuperMum, um all die an sie gestellten Erwartungen annähernd zu erfüllen, nicht eh schon genug auf – dass die Kinderbetreuung und der Haushalt mit all seinen Facetten einem 24-Stunden-Job gleichen, muss ich euch sicher nicht erklären – so hat sie doch bitte auch noch eine erfolgreiche (!!!) WorkingMum zu sein und sich entsprechend zu präsentieren! Wäre doch gelacht, wenn man diesem Idealbild der Mutter 2.0 nicht mit links entsprechen könnte… HA HA!

Ich sag euch mal was. Dieses Idealbild, suggeriert von einer Gesellschaft, in der Kinder und Familien zum Teil ‚verabscheut‘ werden und allein der nach außen getragene Erfolg, mag er reell sein oder nicht, zählt, ist alles andere als ideal. Es ist eine Fiktion. Jede Mutter, die freiwillig oder aber auch aufgrund der familiären finanziellen Situation nach Beendigung der Elterngeldzahlung den Weg zurück in die Berufstätigkeit sucht, weiß wovon ich spreche. Wieder arbeiten zu gehen bedeutet nicht automatisch, dass das Kind durchschläft, sich von nun an hauptsächlich selbst beschäftigt, der Haushalt weniger Zeit in Anspruch nimmt und der Ehemann geringere Forderungen bezüglich der Pflichten gegenüber der eigenen Familie an einen stellt. Nein, ganz im Gegenteil. Das Kind ist, da der Wiedereinstieg oftmals auch den Eintritt in die KiTa bedeutet anhänglicher und unruhiger, vor allem nachts. Es ist zum ersten Mal so richtig und anschließend öfters krank. Die Wäscheberge scheinen dank täglichem Wechsel , der durch KiTa und Job sogar mehrmals täglich stattfindet, ins unermessliche zu wachsen und die Küche bleibt auch nicht einen Tag kalt, schließlich gehört es sich, ab jetzt zusätzlich vorzukochen. Na… Klingt das nach einer entspannten Entlastung? Nein! Und das ist der Punkt. Die Wahl, eine Heldin zu sein oder nicht, hat Frau nicht, bzw. nichtmehr. Auch, wenn man sich an manchen Tagen alles andere als heldinnennhaft fühlt.

So kommt es also vor, dass ich keine Lust habe nach der Arbeit mit einem müde und zugleich aufgedrehten aus der KiTa kommendem Kind einkaufen zu gehen und es abends auch mal nur ‚Miracoli‘ gibt. So kommt es also vor, dass wir statt einer Wollmaus plötzlich eine ganze Familie beherbergen. So kommt es also vor, dass ich bereits um 20.30 Uhr mit Ben zusammen einschlafe. Und so kommt es also vor, dass ich mir wie heute, eine kleine Auszeit nehme. Eine Auszeit nur für mich. Ohne Kind. Ohne Haushalt. Ohne Mann. Sich diese ‚Schwäche‘ eingestehen zu können hat zugegeben eine Weile gedauert. Umso glücklicher bin ich jedoch, diesen Schritt gegangen zu sein und kann euch Lieben, ob WorkingMum oder nicht, nur empfehlen, es mir gleich zu tun. Schwäche zu zeigen bedeutet in Wirklichkeit Stärke zu beweisen und die wahre Heldin zu sein!

Organisation.

DER Aspekt, mit dem die SuperMum jonglierend heldinnenhaft den Alltag meistert. Ohne einen konkreten Plan, den man in der Elternzeit getrost beiseite lassen konnte, geht heute nichts mehr! Wie unserer aussieht? Lest selbst…

5.30 Uhr: Spätestens jetzt klingelt mein Wecker. Nach dem Gang zur Kaffeemaschine – Wer mich kennt weiß, dass ich Kaffee nicht nur liebe, ohne ihn inzwischen auch nicht mehr leben und als Mutter, die nachts nach wie vor mindestens 2-3 Mal geweckt wird, überleben könnte! – führt mich mein Weg ins Bad, in der Hoffnung ‚in Ruhe‘ duschen zu können, bevor Ben wach wird und laut nach „Mama“ ruft.
6:30 Uhr: Geht mein Plan auf, schläft Ben noch immer und ich wecke, bereits fertig gerichtet (… Wie der Schwabe so schön sagt!), meine beiden Männer. Bis der große richtig wach geworden ist, darf mir der kleine, der zumeist sofort ‚fit‘ ist, helfen für den Papa Kaffee zu machen. – Und das macht er richtig gut. Kapsel aus dem Kapselhalter nehmen, in das dafür vorgesehene Loch fallen lassen, Hebel umlegen und das orange Licht drücken. Läuft!
6:45 Uhr: Inzwischen ist mein Mann im Bad und Ben darf etwas spielen, wir packen seinen Rucksack für die KiTa und letztendlich richte ich Ben.
7:15 Uhr: Start! – Mein Mann übernimmt morgens den KiTa-Bringdienst, da er erst 8.30 Uhr in der Arbeit sein muss, ich hingegen spätestens 7:45 im Büro sein möchte.
7:45 Uhr: Der Arbeitstag beginnt. Montags, dienstags und donnerstags erwarten mich 6 Stunden, mittwochs 8 Stunden. Der Freitag ist generell frei, jedoch optional zu planen.
14:30 Uhr: Spätestens jetzt muss Ben aus der KiTa abgeholt sein. Wer jetzt denkt, dass er zu Hause erst einmal einen langen Mittagsschlaf halten wird, der irrt. Gewaltig sogar. Müde hin oder her, die Kinder schlafen bereits in der KiTa und somit ist Ben zurück zu Hause voller Energie, Mutti zu 100% zu fordern!

Hach, ja… Wie ihr seht, wird es uns nicht langweilig. NIE. Was auch wirklich nicht schlimm ist. Denn so bewusst, wie ich mich für meine Rolle als Mutter entschieden habe, so bewusst habe ich mich auch für die Steigerung zur WorkingMum entschieden. Und ich muss sagen, ich liebe meinen neuen Job. Wirklich! Auch und vor allem gerade, weil diese neue Herausforderung mich wachsen lässt und ich durch sie nur an Stärke gewinnen kann.

In diesem Sinne… Ein Hoch auf all euch WorkingMum’s. Ihr seid Heldinnen!

Alles eine Frage der Zeit.

 

 

Nie war sie wichtiger. Die Zeit. Sie scheint einem als WorkingMum nur so durch die Finger zu rinnen. Um dennoch immer ‚just in time‘ zu sein, begleitet mich seit meinem erneuten Berufsstart diese tolle Uhr von JORD. Aus Holz gefertigt sieht sie nicht nur einmalig schön aus, sie ist zudem auch super leicht und angenehm zu tragen.

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Anna Hilgendorf

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  • Abgesehen davon dass ich nicht den Unterschied zwischen Bodys Hosenhellip
  • So wir haben uns entscheiden und ihr habt euren Anteilhellip
  • Also wenn ihr noch Frhstcksinspirationen fr morgen sucht oder auchhellip
  • Na wer kennt diese beiden sympathischen Mdels? Richtig das sindhellip
  • Da ihn das Ignorieren nur noch wtender macht und seinhellip