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Suche Follower, biete Baby!

– Das eigene Kind als Marketinginstrument zu missbrauchen? Ein Vorwurf, der aktueller nicht sein könnte! –

Bevor ihr euer Entsetzen bezüglich des Titels äußert möchte ich klarstellen, dass dieser absichtlich provokativ gewählt ist! Absichtlich, da sich das Gros der Eltern- Blogger in einer Zeit des boomenden Social Web, in der Blogs nahezu wie Unkraut aus dem Boden schießen und die digitale Welt die neue Realität zu sein scheint, mit ebenso provokativen Äußerungen, die Vorwürfen gleich kommen, konfrontiert sieht.

Äußerungen, die oftmals von Menschen getätigt werden, die keinerlei Berührungspunkte mit der Materie zu haben scheinen und demnach kaum fähig sind, qualifizierte Aussagen zu treffen.
Versteht mich bitte nicht falsch. Es geht mir nicht darum, kritisiert zu werden. So liegt es in der Natur der Sache, dass niemals alle konform gehen. Vielmehr geht es mir darum, dass Kritik konstruktiv geäußert werden sollte! Konstruktiv und allem voran mit Respekt für das Gegenüber!

Konstruktiv war auch die Kritik, die mein Mann zu Beginn des großen Hypes um Instagram und den wachsenden Elternblog- Pool, zu dem auch ich mich inzwischen zählen kann, anbrachte.
Nach anfänglich aufkommenden Zweifeln, die wir im Dialog jedoch rasch bei Seite räumen konnten, trafen wir gemeinsam – wie dies sicher auch die Mehrheit der im World Wide Web vertretenen Eltern tut – nach bestem Wissen und Gewissen eine Entscheidung. Die Entscheidung, wie wir mit dem Schutz der Privatsphäre in Bezug auf unser Kind umgehen werden. Dass sich die Geister an dieser Stelle scheiden ist mir durchaus bewusst. Ebenso die Tatsache, dass Toleranz ein sehr subjektiv geprägter Begriff ist.
Dennoch wünsche ich mir, dass nicht nur meine bzw. unsere Entscheidung, vielmehr die Entscheidung aller Eltern, die – wenn auch nicht für jedermann offensichtlich – nur das Beste für ihr Kind beabsichtigen, in vollem Maße respektiert wird.

Ausschlaggebend hierbei sollte nicht sein, ob das Gesicht des eigenen Kindes bewusst gezeigt, verpixelt oder durch ein Wasserzeichen geschützt dargestellt wird oder dem Digitalen gar verborgen bleibt. Ebenso wenig wie die Inhalte der Beiträge, die den Postings ergänzend angefügt werden oder als Basis eines Blogs dienen.
– Dass ein Rahmen, der rechtlich aber auch menschlich vertretbar sein muss, Bedingung ist, ist in diesem Fall selbstverständlich!
Ich für meinen Teil kann jedenfalls behaupten, dass wir uns jeglicher Konsequenzen, die unsere Entscheidung mit sich bringt, durchaus bewusst sind und diese, sollte es erforderlich sein, überdenken werden.

Bis dies eintritt – spätestens dann, wenn Ben seinen Unmut Kund tun wird – möchte ich jedoch an der Freude, die mir der tägliche Austausch des Social Media und seiner Beteiligten bereitet festhalten und meine Leser weiterhin mit – wohl gemerkt – bedacht gewählten Einblicken erreichen.
– Denn und dies darf man auch unter den Umständen der immer realer werdenden Sequenzen der Leben fremder Menschen nicht vergessen, digitale Inhalte spiegeln keinesfalls das reale Leben wieder. Und erst recht nicht in vollem Umfang!

In diesem Sinne, lebt – vor allem die Realität – und lasst leben!


#sorrynotsorry

Diese Frage gilt denjenigen, die es eh besser wissen: Könnt ihr euch sicher sein, dass euer Kind euch eines Tages nicht vorwerfen wird, eine dem einundzwanzigsten Jahrhundert gemäße Erziehung verwehrt bekommen zu haben?

Anna Hilgendorf

  • re

    du sprichst mir aus dem herzen!!!
    herzlich re

    19. September 2016 at 7:17 AM Antworten
  • Fieska

    Ich bin ganz Deiner Meinung!

    19. September 2016 at 2:13 PM Antworten

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  • Abgesehen davon dass ich nicht den Unterschied zwischen Bodys Hosenhellip
  • So wir haben uns entscheiden und ihr habt euren Anteilhellip
  • Also wenn ihr noch Frhstcksinspirationen fr morgen sucht oder auchhellip
  • Na wer kennt diese beiden sympathischen Mdels? Richtig das sindhellip
  • Da ihn das Ignorieren nur noch wtender macht und seinhellip