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Für mehr Akzeptanz! – Und gefüllte Rentenkassen!

Kinder – unsere Zukunft! Seit mein Baby jedoch Teil dieser Zukunft ist, nichtmehr nur eine Floskel für mich. Nein, viel mehr ein Thema, das mir tagtäglich Sorgen bereitet. Große Sorgen! Und mich immer wieder vor diese eine Entscheidung stellt. Nicken, lächeln, *** denken? Oder doch aktiv werden und die Bedürfnisse meines Kindes und meine eigenen als Mutter vertreten?

Auch wenn ich ein sehr friedliebender Mensch bin, der sich viel – und damit meine ich wirklich VIEL – ‚gefallen‘ lässt… So hat mich das Muttersein doch verändert. Mit der Geburt von Ben war auch die Löwin in mir geboren. Die Löwin, die was auch immer kommen mag kämpfen wird. Kämpfen für ihren Nachwuchs, kämpfen für ihr Leben! Natürlich nur im übertragenen Sinne. Dennoch habe ich recht schnell bemerkt, dass ich früher als sonst meinen Mund aufmache, um meinen Standpunkt zu vertreten. Höflich und dennoch bestimmt.

… Wie auch vor ein paar Tagen. Ben im ‚Gepäck‘ bog ich auf den örtlichen Supermarkt- Parkplatz ein. Mein Ziel, einer der beiden Mutter- Kind- Parkplätze. Vor mir fuhr ein großer SUV, der ebenfalls dieses Ziel anzusteuern schien und dies auch tat. Nahezu zeitgleich mit mir entstieg eine Frau mittleren Alters des Wagens neben mir. Als sie auf meiner Höhe war sprach ich sie freundlich an und wies sie darauf hin, dass sie auf einem für Mütter ausgewiesenen Parkplatz geparkt hat. Viel mehr als einen herablassenden Blick und die Worte ‚Ich weiß. … Ich brauche nicht lange!‘ hatte sie für mich jedoch nicht übrig. Eine Passantin, deren verwunderten Blick ich bereits erkennen konnte, als die Dame neben mir einparkte, zeigte mir den Daumen nach oben, bekundete bereits von Weitem ihren Unmut über diese Dreistigkeit und kam näher. Auch wenn man dies sicher kein ‚Lob‘ nennen kann, sprach sie mir gut zu. ‚Schade, dass viel zu wenig Menschen sich dies trauen.‘
Allerdings. Liegt es womöglich daran, dass nicht jeder mit einer provokanten Antwort umgehen kann, oder vielmehr daran, dass in der heutigen Zeit ‚ICH‘ mir IMMER der nächste bin? Ich weiß es nicht. Leider!

Sicher muss auch ich schlucken, wenn ich mir anhören darf, dass Mütter genau so frech seien und den Behinderten- Parkplatz blockieren und Menschen mit Handicap einen weiteren Weg als nötig auf sich nehmen müssen – zumal ich kaum glaube, dass eine Mutter, die ihre Verantwortung der Gesellschaft gegenüber kennt und ‚einigermaßen bei Verstand ist‘, dies jemals tun würde!
Sicher ärgere auch ich mich, wenn wir in einem Restaurant sitzen, sich Menschen die freien Tische in unserer näheren Umgebung ansehen und dann doch für den einen, am weiten entferntesten, entscheiden! … Ich mit dem Kinderwagen an engen Stellen in der Stadt warten und erstmal alle Fußgänger vorbeilassen muss!
Dennoch werde ich nicht aufhören zu kämpfen. Höflich und dennoch bestimmt. Für mehr Akzeptanz!

Denn es ist tatsächlich so. Kinder sind unsere Zukunft. Und das nicht nur rein finanziell gesehen. Sie bereichern unser aller Leben ungemein, wenn wir es zulassen.
Daher meine Bitte. Generationenübergreifend und an ALLE Menschen gerichtet, denn dies betrifft JEDEN in unserer Gesellschaft:

Mit ein wenig mehr Toleranz, einem wachen Verstand und offenen Augen lebt es sich in der Gemeinschaft so viel leichter!

Denn wer freut sich nicht über hilfsbereite Mitmenschen, die einem wohl gesonnen sind und auf deren Lippen ein Lächeln zu erkennen ist, statt das Knirschen der Zähne zu hören?!

… Ich hoffe, ihr stimmt mir zu?!

Anna Hilgendorf

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  • Abgesehen davon dass ich nicht den Unterschied zwischen Bodys Hosenhellip
  • So wir haben uns entscheiden und ihr habt euren Anteilhellip
  • Also wenn ihr noch Frhstcksinspirationen fr morgen sucht oder auchhellip
  • Na wer kennt diese beiden sympathischen Mdels? Richtig das sindhellip
  • Da ihn das Ignorieren nur noch wtender macht und seinhellip