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Familienbett 2.0

Oder auch: zurück auf Anfang.

Sieben Monate ist es nun her, dass ich euch von unserem Familienbett und meiner Abneigung gegen sämtliche, inzwischen längst überholte, Schlaflernprogramme berichtet habe.
Eigentlich. Ja, eigentlich wollte ich euch an dieser Stelle voller Stolz berichten, dass nun auch das Ben Kind alleine in seinem eigenen Bett schläft. Nun, was soll ich sagen? Es ist ein Satz mit x – das war wohl nix! Das Ben Kind schläft noch immer, besser gesagt wieder, bei uns. Vater, Mutter, Kind. In einem Bett. Auf 1,40 Meter. Halleluja! Dass unsere Nächte alles andere als entspannt sind, muss ich euch sicher nicht erklären. Und auch nicht, dass der Mann es hin und wieder vorzieht, auf der Couch zu nächtigen. Das Eheleben, ja ja, ich weiß. Momentan, das gebe ich zu, kommt es leider zu kurz. Vor allem aber auch, weil wir drei uns noch nicht zu 100 Prozent in das noch recht neue KiTa- und Arbeitsleben eingefunden haben, beziehungsweise durch diese Umstellung sehr gefordert und abends einfach nur erschöpft sind. Erschöpft und müde. Und wie mag es, wenn selbst wir Erwachsenen noch nach Monaten an unserem neuen Alltag zu knabbern haben, wohl für einen kleinen, gerade einmal 15 Monate alten Menschen sein? Wie mag es sich für ihn anfühlen, kurz nach dem Aufstehen von Mama und Papa getrennt und fremd betreut zu werden? Wie mag es sich für ihn anfühlen, wenn plötzlich auch noch Mama, der Mensch, dessen Herzschlag sein Leben bestimmt, für mehrere Tage weg ist? Einfach weg!

Auch wenn wir von Glück sagen können, einen toughen kleinen Jungen zu haben, den so schnell nichts aus der Bahn wirft, bin ich mir sicher, dass er die ‚Defizite‘, die sich unbeachtet anhäufen, ausgleichen muss. Sprich holt er sich beispielsweise die Nähe, die er tagsüber, weil Mama und Papa beschäftigt sind, nicht einfordert, eben nachts. Und das darf, soll er aber vor allem auch tun! Schließlich kann ich meinem Kind, das nichts als meine / unsere bedingungslose Liebe verdient hat, nicht zum Vorwurf machen, dass er sich den Prioritäten seiner Eltern anpasst. Im Gegenteil. Gerade aufgrund dieser Tatsache muss ich / müssen wir als Eltern bewusster auf seine Bedürfnisse eingehen, auch wenn dies bedeutet, dass wir selbst hin und wieder zurückstecken müssen. Auch wenn dies bedeutet, dass ich nachts noch mindestens zwei Mal stillen muss – bitte entschuldigt, ich muss mich korrigieren: stillen darf (!), schließlich ist es eines der größten Geschenke, das Mutter und Kind verbindet und vor allem jetzt in der kalten Jahreszeit das Immunsystem stärkt und was viele nicht wissen, gerade in aufreibenden Zeiten den Stresspegel sinken lässt -. Auch wenn dies bedeutet, dass ich auf einer Breite von knapp 50 Zentimetern Nacht für Nacht vergeblich nach einer einigermaßen bequemen Schlafposition suche.

Sicher kann man meinem Mann und mir in gewisser Weise Nachlässigkeit vorwerfen, schließlich schlief Ben bereits die ein oder andere Nacht in seinem eigenen Bett, welches nur wenige Meter von unserem Ehebett entfernt steht und trank bereits nachts ausschließlich Hafermilch, dennoch sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass in „früheren Zeiten […] Babys und Kleinkinder ohne den nächtlichen Schutz der Eltern nicht […]“ überlebt haben. „Das hat sich in der Evolution so bewahrt. Kleinkinder brauchen besonders nachts viel Nähe, weil sie im Schlaf die Kontrolle über Körper und Sinne abgeben. Durch das Vertrauen der Kinder wird das Bindungssystem zu den Eltern aktiviert und gestärkt.“ Ein nicht unerheblicher Fakt, der es mir und hoffentlich auch euch leichter macht. Leichter macht, mit der für uns Mütter leider oftmals sehr kräftezehrenden Herausforderung, monate- wenn nicht sogar jahrelang nachts auf eine gewisse Art und Weise mit Schlafentzug gefoltert zu werden, richtig umzugehen. Dass es wichtig ist das eigene Kind in seiner Eigenständigkeit zu fördern, steht außer Frage, dennoch vertrete ich die Meinung, dass meinen Kind, wenn es meine Nähe tagsüber, wie auch nachts, beansprucht, dieses Privileg unter keinen Umständen verwehrt werden sollte und wir Mütter diese innige Beziehung genießen sollten. Denn eins ist sicher, der Tag, an dem unsere Kinder in ihrem eigenen Bett in ihrem eigenen Zimmer (durch-) schlafen wollen wird kommen und dies vermutlicher schneller, als uns lieb ist!

Anmerkung: Da wir als Eltern, wie bereits erwähnt, Ben jedoch nach bestem Wissen und Gewissen in seiner Eigenständigkeit fördern (wollen), sind wir für den Fall der Fälle, dass er einige Stunden alleine im Elternschlafzimmer schläft, mit dem Nabby Babyphone bestens ausgestattet. Ebenso haben wir mit dem NaturalWave® Sauger von Lansinoh und dem Haferdrink von Alnatura einen adäquaten Ersatz für das nächtliche Stillen gefunden.


*PR Sample: Das Nabby Babyphone und der NaturalWave® Sauger von Lansinoh wurden uns kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt!

Anna Hilgendorf

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  • Also wenn ihr noch Frhstcksinspirationen fr morgen sucht oder auchhellip
  • Na wer kennt diese beiden sympathischen Mdels? Richtig das sindhellip
  • Da ihn das Ignorieren nur noch wtender macht und seinhellip