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Das Ben Kind geht zur KiTa!

Die perfekte Mutter. Gibt es sie überhaupt? Und wenn ja, betreut sie ihr Kind/ ihre Kinder zu Hause? Sollten Kinder nicht besser mit Gleichaltrigen aufwachsen? Und das bereits in sehr jungen Jahren?

Wenn ihr auf die eine ‚richtige‘ Antwort – Die es eh nicht gibt! – hofft, dann muss ich euch leider enttäuschen! Die werdet ihr hier nicht finden, nein. Vielmehr hoffe ich, dass ich euch meine ganz eigene Entscheidung und die Beweggründe, die dazu geführt haben, näher bringen kann! Und wer weiß, vielleicht erkennt ihr euch ja wieder?!

… Wo waren wir stehengeblieben? Ach ja, Plan B! Nun ja, um ehrlich zu sein gab es für mich bis vor ein paar Monaten nur Plan A. Und Plan A lautete: Ben und ich. Nur wir zwei. Drei Jahre lang. Zu Hause! Hach, was hatte ich mir das toll vorgestellt! Ein Jahr bezahlte Elternzeit und die folgenden zwei würden schon ‚irgendwie‘ klappen. – Jetzt kommt die alte Leier wieder, ich weiß! #sorrynotsorry aber das ist das reale Leben. ‚Erstens kommt es anders! … Und zweitens als man denkt!‘ Hah! – Jedenfalls hatte ich Plan A zu einer Zeit gemacht, in der das Betreuungsgeld in Baden- Württemberg noch nicht gekippt war, meine Eltern mir, würde ich einen 450 €- Job annehmen wollen, ihre volle Unterstützung zugesagt hatten und mein Mann alles andere als ein ‚Schulkind‘– to be war! Wie dem auch sei hat mich das Leben dann doch recht schnell zum wiederholten Male eines besseren belehrt und nach und nach brachen die Stützen meines Planes weg.
Da stand ich nun, mit dem Wissen, dass wir uns den Luxus drei Jahre Elternzeit nicht leisten konnten! Mir wurde schlecht bei dem Gedanken, Ben bereits mit einem Jahr ganztags in eine KiTa geben zu müssen um wieder Vollzeit in meinen alten Job einsteigen zu können. Einen Job, der alles andere als familienfreundliche Arbeitszeiten hatte und zudem auch noch zu Touristenzeiten gut zwei Stunden reine Fahrzeit pro Tag in Anspruch nahm. Ich wusste zwar, dass mein Plan A so nicht aufgehen würde, doch dass mein alter Job absolut keine Alternative für Plan B wäre, das wusste ich auch!

Was jetzt fehlte war der Masterplan. DER Masterplan! Fühlte ich mich doch eh schon schlecht genug, dass ich mein Baby abgeben werden muss. So früh, viel zu früh! Dass ich mit diesen Gefühlen und teils auch Ängsten nicht alleine bin und es mit Sicherheit tausende andere Mütter gibt, die keine Wahl haben – Lieber Staat, ich wüsste da eine vernünftige Verwendung der Millionen verschwendeten Steuergelder: Kinder, unser aller Zukunft! – , hat es mir nur bedingt leichter gemacht! – Hierzu muss ich sagen, dass ich jene Mütter bewundere, die sich von Anfang an sicher sind, nach x Monaten wieder voll ins Berufsleben einzusteigen und dies auch eins zu eins umsetzen, aus voller Überzeugung und dem Herzen heraus. –

Also gut, ich war bzw. werde eine von ihnen sein. Die moderne #workingmum, die sich den Maschinerien des Staates hingibt. Ist es in der heutigen Zeit doch gar nicht mehr unbedingt gewollt, dass man als Mutter das eigene Kind/ die eigenen Kinder in den ersten Lebensjahren selbst und in den eigenen vier Wänden betreut?!
Nun ja, bevor die #workingmum geschaffen werden konnte, musste eine Lösung für das Betreuungsproblem her. Die Lösung. DIE optimale Lösung! Denn – und da werden mir vermutlich alle Mütter zustimmen – will und werde ich mein Kind nicht in irgendeine KiTa geben. Ich will mir sicher sein, dass es die beste Betreuung, die fremde Menschen ihm bieten können, bekommen wird! Doch wo finde ich diese Betreuung? Und wenn ich sie gefunden habe, ist sie dann überhaupt bezahlbar? Nächtelang, und das dürft ihr mir gerne glauben, habe ich mir den Kopf zerbrochen! – Was tue ich meinem Kind an? Was tue ich mir an, was tue ich uns und unserem Verhältnis an? Handele ich richtig? Bin ich eine gute Mutter, wenn ich mein Kind ‚abgebe‘?

Schicksal hin oder her, wir hatten Glück, mehr als nur Glück! Nicht nur, dass eine sehr liebe Freundin die Krippe einer im nächsten Ort gelegenen KiTa leitet, nein. Ben hat innerhalb weniger Tage ab Anfrage (Im Mai diesen Jahres) einen der begehrten zehn Halbtags- Plätze, die eigentlich alle fest belegt waren, bekommen. War erst noch ein Notfall- Platz im Gespräch, so sind er – und sein neuer kleiner Freund, der bereits als vollständiges Mitglied der Familie etabliert ist und Ben nicht nur in die KiTa begleiten wird – jetzt für den 1. September als richtiges Mitglied/ richtige Mitglieder der Krippen- Gang gesetzt. Und es kommt noch besser! Da die sehr liebe Freundin ihre Tochter, die in Ben’s Alter und zugleich seine beste Freundin ist, mit in die Krippe nimmt, weiß ich Ben in guten Händen, sollte ich die Öffnungszeiten aus unvorhersehbaren Gründen nicht einhalten können, denn das Projekt #workingmum ist ebenso in vollem Gange! (Fortsetzung folgt!)

Auch wenn ich mir die KiTa- ‚Problematik‘ ganz anders und zu einem späteren Zeitpunkt gewünscht hätte, so muss ich ehrlich sein, freue ich mich inzwischen auf unseren ‚Neuanfang‘, den 1. September! Es wird Höhen und Tiefen geben, das steht fest. Doch ist es nicht genau das, was das Leben ausmacht? Was das Leben ist? Eine Berg- und Talfahrt, die wir als kleine Familie gemeinsam meistern werden! Sind es nicht die Werte, die wir als Eltern unseren Kindern vermitteln und die bedingungslose Liebe, der sie sich zu jeder Zeit sicher sein können, die essentiell sind?
Und ich muss zugeben, war es für mich vor ein paar Jahren noch unvorstellbar mein ‚kleines Baby‘, das eben erst zum Kind wurde in eine KiTa zu geben, so bin ich mit der aktuellen Situation mehr als zufrieden und auch dankbar dafür, dass Ben schon jetzt soziale Kontakte aufzubauen und zu pflegen lernt und ich nicht mehr nur Mutter bin. Versteht mich bitte nicht falsch, ich bin Mutter mit Leib und Seele, 24/7 und das werde ich auch immer sein! Doch bin ich auch noch eine Frau. Eine Frau, die es genießen wird, sich ein paar Stunden am Tag neuen Projekten zu widmen, ihre Energie – neben der Familie – auch in diese zu investieren und hoffentlich schon ganz bald diese neu gesäte Pflanze, wie auch Ben, Wurzeln schlagen und wachsen zu sehen!

– Manchmal muss einen das Leben eben doch zu seinem Glück zwingen! #loslassen ist das Stichwort!

*PR Sample: Panda Andreas wurde uns von Affenzahn kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt!

Anna Hilgendorf

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  • Abgesehen davon dass ich nicht den Unterschied zwischen Bodys Hosenhellip
  • So wir haben uns entscheiden und ihr habt euren Anteilhellip
  • Also wenn ihr noch Frhstcksinspirationen fr morgen sucht oder auchhellip
  • Na wer kennt diese beiden sympathischen Mdels? Richtig das sindhellip
  • Da ihn das Ignorieren nur noch wtender macht und seinhellip